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Originaltitel:    Evil Dead, The
Herstellungsland:     USA

Erscheinungsjahr:     1982
Regie:     Sam Raimi


Darsteller:     Bruce Campbell
Ellen Sandweiss
Hal Delrich
Betsy Baker
Sarah York
Philip A. Gillis
Dorothy Tapert
Cheryl Guttridge
Barbara Carey
David Horton
Wendall Thomas
Don Long
Stu Smith
Kurt Rauf
Ted Raimi

1982 schuf Sam Riami einen Film, der als Kultfilm in die Splattergeschichte eingehen sollte....

Story:
Ash und 4 Freunde (1 Mann & 3 Frauen) fahren zur Entspannung am Wochenende in ein kleines Waldhaus. Das dumme nur ist:Sie haben sich vorher nicht erkundigt. So fahren sie mit den besten Hoffungen in den tiefsten Wald hinein und kommen irgendwann am sehr vermoderten aber gemütlichen, gottverlassenen Ferienhaus an. Doch irgendwas unheimliches scheint da zu sein. Besonders die ägstliche Linda spürt das etwas nicht in Ordung ist. Dann finden die Freunde ein Tonband auf dem ein Wissenschaftler seine Arbeiten dokumentiert hat. Nur wo ist der Wissenschaftler? Und was ist das für eine seltsame Formel die er da gesprochen hat. Die Lösung ist bald  da: Mit der abgespieltenten Formel wurde ein Dämon aus dem Walde erweckt, der jetzt nach dem Leben der Freunde trachtet. Als erstes holt er sich Linda, dann nach und nach die anderen Freunde, die sich in eine Art "Zombies" verwandeln und es beginnt ein Gemetzel. Nur eioner bleibt verschont: Ash! Er nimmt sich eine Axt und rückt zum Gegenschlag vor...

Kritik:
Tanz der Teufel  wurde in den Durchschnittskritiken meiner Meinung nach teils etwas über- teils auch etwas unterbewertet. Mir wurde von einem ultra-spannenden Film berichtet. Hmm,naja. Zugegeben, ein paar Mal hab ich mich wirklich erschreckt aber es ist wirklich nicht so, das man sich den ganzen Film lang gruselt. Denn das verhindern die Splatterszenen, womit wir zum unterbewerteten Teil kommen. "Billige Effekte " hies es von allen Seiten. Gut, zugegeben ein paar Effekte sind wirklich einfach gemacht. Man denke dabei zb. an die Szene in der sich Ash sich die Wunde von seiner Freundin anseht und die folgende Verwandlung. Oder auch die wirklich sehr einfache Szene in der Ash das "Rohr" (?) aus dem Bein von seinem verwandelten Freund zieht. Hier stößt ein gerader Blutstrahl hervor, bei dem man offensichtlich einfach einen Schlauch ans Bein gelegt hat. Dennoch kommt diese Szene ziemlich lustig, gerade wegen des enorm übertriebenen Blutverlust. Aber man bedenke mal das geringe Budget und dann zb. die Szene in der Shalley mit der Axt zerhackt wird. Hier hat man sich wirklich Mühe gegeben und auch die Leichenteile sehen verdammt gut aus. Da wird dann schonmal einem Zombie der Kopf mit dem Spaten abgehackt, einem anderen wird der Hals zerschossen und aus der Halsschlagader spritzt verdammt viel Blut raus. Oder auch das Augenausdrücken zum Schluss ist richtig gut geworden. Das der Film nun völlig ohne Humor insziniert wurde tut ihm nur gut. Wie bereits von anderen Kritikern erwähnt habe ich hier keine Splatterkomödie sondern einen waschechten Splatterfilm. Was überraschend ist, ist das die beiden krassesten Gegensätze des Horrorfilms vermischt wurden: Der Suggestiv-Horror und der Splatter-Horror. Doch für einen "Spannungsfilm"
ist der Film zu splattrig, für einen Splatterfilm hingegen zu spannend. Doch die beiden Sachen arbeiten perfekt zusammen und es macht einen Heidenspass sich den Film anszusehen. Schade nur das die Story so platt ist. Naja, "Nobody is Perfect", aber manche sind verdammt nah dran.

Film:
Humor:      Atmosphare:      Spannung:      Action:      Erotik:
  1/10               10/10                 10/10            4/10         0/10

Splatter:
Quantität:       Qualität:       Härte:
   5/10               8/10            8/10     

Gesamt:Höhstwertung 10/10

Leidensweg Deutschland:
Jaja, dieser Film hat echt was hinter sich!!!
Nach dem erscheinen wurde er beschlagnamt (!), aber irgendwann folgten Klagen gegen die Beschlagnamung und es passierte etwas, was der wohl größte "Sieg" der Filmfangemeinde gegen die Zensur aller Zeiten sein sollte: Dei Beschlagnamung wurde aufgehoben und der Film wurde sogar zur Kunst erklährt. Schlagartig wurde der Film neu aufgelegt, allerdings in einer geschnittenen Vesion in der das beste fehlt (mehr dazu unten im Schnittbericht). Mitlerweile wurde er glücklicherweise neu und ungekürzt aufgelegt. Das Review bezieht sich auf die ungekürzte Fassung.

Schnittbericht:
Vergleich der gekürzten deutschen FSK 18 Fassung (Zweitauflage VCL), mit der alten beschlagnahmten Version (VCL).
Der Film musste zwar für die Wiederveröffentlichung gekürzt werden, ist aber in der neuen Fassung dank geschickt platzierter Schnitte immer noch sehr hart, und trägt das FSK 18 Siegel zu Recht. Ungekürzt ist der Film auf deutsch, erstmalig wieder Anfang 2001, von ASTRO erschienen.
Differenz: 33 Sekunden

0:35.14 Man sieht nicht, wie die besessene Cheryl mit dem Bleistift in Lindas Bein herumbohrt.
( 2 Sec. )
0:41.24 Die besessene Shelly zerkratzt in Nahaufnahme Scotts Gesicht.
( 3 Sec. )
0:42.53 Scott schneidet mit seinem Jagdmesser durch Zombie-Shellys Handgelenk.
( 4 Sec. )
0:43.14 Zombie-Shelly beißt sich die Hand ab. Das Herumbeißen ist zwar noch zu sehen, nicht aber wie die Hand völlig abgetrennt wird.
( 2 Sec. )
0:45.09 Scott trennt mit der Axt eine Hand ab.
( 1 Sec. )
0:45.11 Scott schlägt die Axt in Zombie-Shellys Bein, Blut spritzt an die Wand, schließlich trennt er einen Teil des Unterschenkels ab.
( 4 Sec. )
1:01.59 Zombie-Linda zerkratzt Ashs Bein in Nahaufnahme.
( 4 Sec. )
1:02.53 Blut sprudelt aus Lindas Hals.
( 1 Sec. )
1:02.54 Lindas kopfloser Körper liegt auf Ash, und Blut spritzt im ins Gesicht.
( 2 Sec. )
1:02.57 Nochmals Aufnahmen der kopflosen Linda, die auf Ash liegt und ihn vollblutet.
( 4 Sec. )
1:04.55 Ash schlägt mehrmals mit dem Gewehrkolben auf die in der Tür eingeklemmte Hand von Zombie-Cheryl ein.
( 1 Sec. )
1:12.48 Ash drückt Zombie-Scotts Augen mit den Daumen ein, Blut fließt heraus.
( 5 Sec. )

   


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